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Sieben Vorteile von Energiegenossenschaften

Energiegenossenschaften

Bürger, Kommunen und lokale Wirtschaft in guter Gesellschaft


1. Interessenausgleich: Energiegenossenschaften ermöglichen als kooperative Unternehmen das gemeinsame Engagement verschiedener Akteure vor Ort und vereinen umweltpolitische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kommunale Interessen.
2. Akzeptanz: Energiegenossenschaften steigern durch echte Beteiligung am eigenen Unternehmen die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für die Umsetzung von Erneuerbare-Energien-Projekten in den Regionen.
3. Regionale Wertschöpfung: Energiegenossenschaften stärken regionale Wertschöpfungskreisläufe, da Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in Projekte investieren, die mit lokalen Unternehmen und Banken, Handwerkern und Projektierern realisiert werden und von denen auch die Kommunen durch Steuereinnahmen profitieren.
4. Soziale Gerechtigkeit: Energiegenossenschaften leisten einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit, da sich auch Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen als Genossenschaftsmitglied aktiv an der Energiewende beteiligen können.
5. Bedarfsgerechte Energiewirtschaft: Energiegenossenschaften ermöglichen eine bedarfsgerechte Produktion und Versorgung mit Energie, da sie nicht auf eine hohe Rendite für Anteilseigner, sondern auf die optimale Förderung ihrer Mitglieder ausgerichtet sind.
6. Dauerhaftes Engagement: Energiegenossenschaften sind keine rein kapitalmäßige Beteiligung der Bürger, sondern regionale Unternehmen, die langfristig mit den beteiligten Akteuren die regionale Energieversorgung gestalten.
7. Insolvenzsichere Unternehmensform: Energiegenossenschaften sind extrem insolvenzfest und bieten ihren Mitgliedern und Geschäftspartnern durch die enge Betreuung und regelmäßige Prüfung durch einen Genossenschaftsverband ein hohes Maß an Sicherheit.

Erneuerbare Energien schützen das Klima, verbessern die Versorgungssicherheit, schaffen neue Arbeitsplätze und erhöhen die Einnahmen in den Regionen. Der dezentrale Charakter der Erneuerbaren Energien bietet jeder Bürgerin und jedem Bürger die Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zum Umbau der Energieversorgung zu leisten:
entweder durch den Bau von eigenen Anlagen oder durch eine Beteiligung an Gemeinschaftsprojekten.

Energiegenossenschaften ermöglichen das gemeinsame Engagement verschiedener Akteure vor Ort und vereinigen gesellschaftliche, wirtschaftliche, kommunale und umweltpolitische Interessen. Privatpersonen, die sich  für  Erneuerbare Energien einsetzen und ihre Nutzung mit überschaubaren finanziellen Beiträgen unterstützen möchten, kommen über die Energiegenossenschaft mit Gleichgesinnten zusammen. Dadurch lassen sich nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch rechtliches und wirtschaftliches Know-how bündeln. Nicht alle können schließlich die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen, die für die Errichtung und den Betrieb solcher Anlagen erforderlich sind.

 

Ressourcen vor Ort nutzen

Die Produktion Erneuerbarer Energien soll zugleich die Region unterstützen. „Unser Credo lautet: Ressourcen vor Ort nutzen und den Gewinn daraus wieder den Bürgern und Kommunen vor Ort zugute kommen lassen“, erklärt Simonis. „Damit folgen wir dem alten Leitspruch der Darlehenskassenvereine: ‚Das Geld des Dorfes dem Dorfe’ “. Dementsprechend werden die technischen Anlagen von Handwerksunternehmen aus der Region montiert und gewartet. Die Finanzierung erfolgt über ein regionales Bankinstitut. Auch die finanzielle Beteiligung an den bestehenden Photovoltaikanlagen wurde zuerst den Einwohnern aus Bendorf, dann erst den Bewohnern des Landkreises Mayen-Koblenz und schließlich auswärtigen Interessenten angeboten. ‚Zwiebelschalenprinzip’ nennen dies die Initiatoren. Dabei wird stets darauf geachtet, so viele Menschen wie möglich und zugleich so wenige wie nötig zu beteiligen. Die Gemeinden profitieren ebenfalls: von zukünftigen zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen. Ein großer Vorteil des genossenschaftlichen Modells ist die begrenzte Haftung auf die Höhe der Beteiligung. „Es schläft sich einfach ruhiger, wenn bei solchen kapitalintensiven Projekten regelmäßig ein Sachverständiger über die Bücher schaut“, weiß Müller. Der Sachverständige ist in diesem Fall der regionale Genossenschaftsverband, der die kaufmännischen Belange aller Mitglieder im Blick behält. „Die Prüfung durch den Genossenschaftsverband ist für uns ein wichtiges Werbeinstrument.Wir verbinden damit ein Qualitätsversprechen, das besonders wichtig  für das Vertrauen der Bürger ist“, so Müller.

Anschrift

Neue Energie Bendorf eG
Am Röttchenshammer 75
56170 Bendorf
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